TP52 Balance Foto: © ACEA / Ainhoa Sanchez

TP52 Balance gewinnt Rolex Sydney Hobart Race - Haspa Hamburg mit Zwischenstopp

Commanche ist - nach dem Ausfall der Weile Oats (Großsegel kaputt) - als erste Yacht in Hobart eingelaufen, wobei teilweise die kleinere Rambler geführt hatte. Schwache Winde haben die kleineren, leichten Yachten bevorteilt. Gesamtsieger wurde die TP52 "Balance", wo bei es bis fast zur letzten Minute des Rennes spannend war: Mit frischem Wind beflügelt rauschte die 34 Fuss kleine S&S-Konstruktion Quikpoint Azzurro in Richtung Hobart und schnappte sich fat den Gesamtsieg.

TP52 Yachten sind seit Jahren sehr erfolgreich auf Vermessungs-Regatten unterwegs, wobei das sicher nicht am Vermessungssystem liegt, sondern an der Ausgereiftheit der Yachten. Durch den direkten Vergleich auf den "Fast-One_Design" Regatten werden die Schiffe bis an die Grenzen der möglichen Geschwindigkeiten gepuscht - den Einzelkonstruktionen fehlt meistens der direkte Vergleich, so werden die Boote häufig unter ihren Möglichkeiten gesegelt.

Als einziger Teilnehmer unter deutscher Flagge ist die Haspa Hamburg in Hobart als 56. Boot angekommen. Nach einem spannenden Start und einer stürmischen ersten Nacht hatte die Crew der “Haspa Hamburg” wegen Auffälligkeiten bei der Riggspannung aufgegeben und sind in den Walfänger-Hafen Eden eingelaufen. Die seemännisch richtige Entscheidung ist Skipper Johan Schultz und seiner Crew sicher nicht leicht gefallen, war das Rennen doch ein lang gehegter Traum für das ganze Team. Nach Inspizieren des Riggs sind sie wieder ins Rennen gestartet:

"Die letzten Stunden waren nochmal dramatisch: Bei 0,0 Knoten Boatspeed und Null Wind aus allen Richtungen hingen wir in der "Storm Bay", während wir ein Dutzend anderer Segler in Sichtweite hatten. Mal fuhren hier die Konkurrenten davon, mal da - die Windfelder waren weit verteilt und kaum vorhersagbar. Die Karotte so dicht vor der Nase konnten wir es kaum erwarten, ins Ziel zu fahren - mussten uns aber erstmal jede Meile erkämpfen. Den Track sehen wir uns lieber nicht an.
Mit der Nacht kam dann auch etwas Thermik dazu, die uns von Zeit zu Zeit auf bis zu 8 Knoten brachte. Enger werdendes Fahrwasser, Mitsegler und Regattavorschriften ("Zitat Gregor: F***, wo ist der Leuchtturm, den wir runden müssen? Den hab' ich gar nicht eingezeichnet...") hielten uns die Nacht über wach."

Die Website der Haspa sehr nett zu lesen - und vermittelt ein bisschen von der Faszination des Rennens.

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